Wenn die Entscheidung nach Island zu fliegen einmal getroffen ist – was den meisten nicht schwer fällt – kommt die erste kleine Hürde: Wie kommt man nun möglichst günstig nach Island? Als ich anfing mich mit dem Land zu beschäftigen waren Flüge unter 800€ eine Seltenheit und ich war ganz aus dem Häuschen als ich im Juni 2013 dann einen Flug für etwa 400€ gefunden hatte. Aber auch diesen Betrag musst du heute nicht mehr bezahlen, wenn du ein paar einfache Tricks beachtest.

 

So findest du günstige Flüge nach Island

Für mich gibt es im Grunde nur zwei wichtige Faktoren beim Buchen eines günstigen Fluges und darin habe ich mittlerweile Erfahrung:

  1. Sei flexibel
  2. Suche und vergleiche clever

Wer die richtige Webseite zum Suchen seiner Flüge nutzt und clever vergleicht kann zu jeder Zeit Schnäppchen machen und muss nicht auf Angebote warten. Wer flexibel im Bezug auf Zeit und Abflugsort ist kann ebenfalls viel Geld sparen, oft ohne große Einbußen beim Komfort. Aber jetzt zu den praktischen Tipps, los geht’s:

Flexibel reisen heißt günstig fliegen

Über den Wolken Islands

Über den Wolken Islands

Man muss verreisen, wenn in der Schule Ferien sind und man will nicht im Winter verreisen weil es da kalt ist. Das wissen Reiseveranstalter sowie Airlines und man muss kein Genie sein um sich auszurechnen was dies für die Preisentwicklung über das Reisejahr bedeutet. Aber wo Regen ist, da ist auch Sonnenschein:

 

Tipp 1: Fliege wenn andere nicht fliegen!

Das heißt konkret: Versuche außerhalb der Hauptsaison zu fliegen, das ist in Island die Zeit zwischen Mai und September. In dieser Zeit steigen Flug- und Hotelpreise und auch viele Veranstalter von Tagestouren steigern ihre Preise. Weiter solltest versuchen Flüge zwischen Dienstag und Donnerstag zu buchen: Freitag bis Montag sind die Flughäfen am beschäftigsten.

 

Tipp 2: Fliege dort ab wo andere nicht fliegen!

Meinen ersten Islandflug habe ich nur deshlab überhaupt gefunden, weil ich zufällig mal daran gedacht habe, dass ich ja nun in Berlin lebe. Vor allem für Langstreckenflüge suche ich immer ab Frankfurt, weil ich aus der Gegend komme und das meist günstiger ist. Nach Island ist das natürlich Unsinn. Der Flug ab Berlin kostete genau die Hälfte und bei meinem kletzten Aufenthalt habe ich sogar nur ein Viertel dieses Preises gezahlt. Wer sich also nach einem günstigen Flughafen in der Nähe umschaut kann bares Geld sparen!

Außerdem fliegen am Flughafen Frankfurt keine Billig-Airlines, das führt uns zu…

 

Tipp 3: Fliege mit Billig-Airlines!

Ich mag den Begriff nicht, weil er suggestiert hier würde an der Sicherheit gespart: Macht euch keine Sorgen. Billig Airlines müssen an irgendwas sparen und das ist meist Service. Ich kann sehr gut darauf verzichten eine Tageszeitung an den Platz gebracht oder ein ekliges Flugzeugessen aufgetischt zu bekommen, wenn ich dafür hunderte Euro beim Flug spare! Keflavik wird mittlerweile von vielen günstigen Airlines angeflogen, um nur einige zu nennen:

  • Wow Air
  • Easyjet
  • Airberlin
  • Germanwings

Es gibt noch viele Weitere Tipps wie Error fares, Gabelflüge und so weiter aber ehrlich gesagt finde ich das alles zu unhandlich, weshalb ich es auch hier nicht erläutern möchte. Wer mehr dazu wissen möchte kann unter diesen Stichworten sicher weitere Infos bei Google finden.

Gute Aussichten beim Abflug von Berlin

Gute Aussichten beim Abflug von Berlin

 

Die richtige Flugsuchmaschine für deinen Flug nach Island

Jetzt wo wir wissen worauf wir achten müssen (Wann, wo und mit wem fliegen…) geht die große Suche los. Man geht zu jedem einzelnen Anbieter, sucht sich einen Flug heraus, notiert die Daten und sucht weiter. Das kann ziemlich lange dauern und nerven aufreibend sein. Unsinn.

 

Tipp 4: Suchen und Vergleichen ist ein Kinderspiel mit den richtigen Tools!

Zu meinen Favoriten im Bereich Flugsuchmaschinen gehören folgenden Webseiten:

Skyscanner* ist der Nerd unter den Flugsuchmaschinen und ermöglicht sehr breit aufgestellte Suchen. Man kann beispielsweise als Abflugort einfach Deutschland angeben und erst im nächsten Schritt einen konkreten Flughafen auswählen. Man kann den Preis eingrenzen sowie die Anzahl der Zwischenstops und auch Gabelflüge lassen sich konfigurieren.

 

 

Bei Opodo* fühle ich mich am besten aufgehoben, weil ich die Benutzerführung hier sehr angenehm und intuitiv finde. Ich habe hier meine Daten hinterlegt, inklusive meiner Vielfliegerprogramme und diese Daten werden automatisch genutzt, egal bei welcher Airline ich naccher meinen Flug buche. Leider kann man hier keine flexiblen Reisezeiten einstellen, sodass man immer verschiedene Tage einzeln prüfen muss.

 

 

Bei Kayak* geht, was bei den beiden Vorgängern nicht geht: Man kann flexible Reisedaten einstellen und bekommt am Ende eine Matrix in welcher der günstigste Flug dunkelgrün markiert ist. Easy! In einem zweiten Fenster kann man sich auch direkt andere Anbieter anschauen und vergleichen.

 

Tipp 5: Vergleiche!

Jetzt, wo du eine ganze List mit günstigen und weniger günstigen Flügen vorliegen hast, kommt der wichtigste Teil: Vergleichen.

Wer auch den letzten Euro sparen möchte, kann jetzt nochmal losziehen und den jeweiligen Flug beim eigentlichen Anbieter direkt prüfen und schauen ob die Vermittlungsgebühr der Flugsuchmaschine deine Ersparnis auffrisst. Ganz ehrlich: Meistens nicht und selbst wenn sind es ein paar Euro. Dafür würde ich mir den Aufwand nicht machen.

Ich vergleiche also lediglich innerhalb der drei Flugsuchmaschinen und wähle den Flug der mir am ehesten zusagt. Das ist meistens nicht der günstigste, weil es mir beim Fliegen sehr wichtig ist komfortabel unterwegs zu sein weshalb ich bestimmte Flughäfen vorziehe, auch wenn sie den Flugpreis am Ende etwas ansteigen lassen.

 

Extra Tipp: Sollte bei deinem Flug etwas schief gehen – Verspätung, Ausfall oder Überbuchung – hier kannst du nachlesen wie du Schadensersatz bekommen kannst.

 

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