Weiter geht es mit der kleinen Bilderserie: Foto Friday

Jeden Freitag werde ich ein oder mehrere Fotos mit einem Bezug zu Island vorstellen, die Geschichte dazu erzählen und so hoffentlich eine schöne kleine Sammlung aufbauen.

Ich möchte natürlich nicht immer nur meine Bilder hochladen, deshalb freue ich mich wenn ihr mir Fotos zusendet und ein paar Zeilen dazu schreibt. Vielleicht findet ihr sie am folgenden Freitag ja hier wieder 🙂

Los geht’s…

Superjeep Zeit: Island im Winter

Superjeep Zeit: Island im Winter

Wer schonmal im Winter in Island war wird sie schonmal gesehen haben: Haushohe Autos mit Mannshohen Reifen die mit unwirklichen Geschwindigkeiten über Schneebedeckte Landstraßen rasen, auf denen selbst ein Fußgänger nochmal einen gang rausnimmt um nicht zu stürzen.

Meine ganz persönliche Geschichte mit diesen Monstern hat auch damit zu tun, dass Islandurlauber eine gewisse Lernkurve haben und wer nur einmal zu Besuch kommt sollte sich dessen sehr bewusst sein: Ich war im Winter 2013 (Dezember) mit meinem kleinen Mietwagen in Island unterwegs und an einem relativen sonnigen morgen dachte ich mir: Eine der größten Sehenswürdigkeiten in Island hast du ja noch nie gesehen: Den Golden Circle. Also machte ich mich auf den Weg nach Norden bzw. Osten in den Þingvellir Nationalpark. Auf Höhe des Besucherzentrums fing es langsam an zu schneien und die Straßen wurden heller, bis sie irgendwann nicht mehr von den Schneebedeckten Feldern zu unterscheiden waren. Anhand der gelben Pfeiler konnte ich mich noch auf der Straße halten, doch mir wurde langsam mulmig zumute. Ich bin das Fahren auf Schnee gewohnt, aber das hier war eine neue Kategorie für mich.

Auf dem Hinweg zum Wasserfall Gullfoss erschien auf einmal ein großer schwarzer Fleck in meinem Rückspiegel. „Oh nein, jetzt versperrst du dem den Weg weil du nur Schritttempo fahren kannst“, dachte ich noch. Diese Sorge hätte ich mir nicht machen müssen denn das fahrende Haus scherte kurz nach rechts aus, holperte über eine lange ebene Fläche in einem Affenzahn an mir vorbei und ‚hüpfte‘ dann wieder auf die Fahrbahn.

Nach insgesamt 5-6 Stunden und mehreren Beinahe-Zusammenstößen mit den Leitplanken im Park, kam ich Abends in Reykjavik an. Reines Glück, dass ich nicht als ein weiterer doofer Tourist in die Gästeliste des Isländischen Rettungsteams einging. Wieder was gelernt…

Viel Spaß in Island!